Stadt und LBBW Immobilien müssen sich abstimmen!

Veröffentlicht am 13.10.2021 in Standpunkte

Ja, es ist eine gute Nachricht, dass LBBW Immobilien den Totalabriss der Königstrasse 1-3 nochmal überdacht haben. Das Hotel am Schlossgarten des Architekten Hans Paul Schmohl hat es verdient als stadtbildprägendes Gebäude erhalten zu bleiben.

Und im Zuge der Diskussion um Nachhaltigkeit und Klimawandel ist das Bauen im Bestand mit qualitätsvollen Umbau- und Sanierungswettbewerben ein wichtiges Gebot der Zukunft. Aber bei allen Überlegungen zum Wandel der Innenstädte in Pandemiezeiten und den ökonomischen Bedingungen bleibt auch festzuhalten, dass aus der ganz großen Lösung nicht plötzlich nur eine Sparvariante werden kann.

Deshalb nein zu einem Umbau ohne die qualitätssichernden Instrumente planerischer Wettbewerbe. An einer so exponierten Stelle – gegenüber dem Hauptbahnhof, zwischen der Einkaufsmeile Königstrasse und dem Schlossgarten – müssen sich Stadt und LBBW Immobilien auf jeden Fall abstimmen.

Die SPD-Fraktion fordert deshalb eine gemeinsame Wettbewerbs- und Nutzungskonzeption für  die Königsstraße 1-3. „Wir begrüßen es, dass die LBBW Immobilien sich aufgeschlossen zeigen für einen Freiraumwettbewerb, der die Durchlässigkeit von der Königstraße zur Kulturmeile und das Umfeld der Parkseite zum Schlossgarten in den Blick nimmt“, äußert sich Suse Kletzin, Sprecherin für die SPD im Ausschuss Stadtentwicklung und Technik. „Aber auch die 1a Lage gegenüber dem Hauptbahnhof braucht mehr als einen Fassadenwettbewerb!“ Selbstverständlich muss auch der Nutzungsmix mit der Stadt besprochen werden. Denn die Auswirkungen der Pandemie haben uns gelehrt, dass es keine nachhaltige Belebung ohne kulturelle und soziokulturelle Bausteine mehr gibt. Nur gemeinsam kann an diesem prominenten Ort Zukunftsweisendes entstehen!

 

 

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