Chancen der IBA 27 für Stuttgart nutzen

Veröffentlicht am 21.06.2022 in Standpunkte

Aktuell ist Halbzeit auf dem Weg zur Internationalen Bauausstellung 27. Zuletzt war in der Stuttgarter Zeitung jedoch ein eher ernüchterndes Fazit des Intendanten Andreas Hofer zu lesen.

Es müsse noch vieles passieren, sonst drohe absolutes Mittelmaß. Auch werden nicht alle Projekte ihre Zeitpläne einhalten, nicht bis 2027 fertig und daher als Projekte aus der IBA fliegen. Für uns in Stuttgart muss das ein Weckruf sein!
Wir fordern als SPD-Fraktion daher von der Verwaltung mehr Tempo und Anstrengungen für die Internationale Bauausstellung. Wir haben daher beantragt, dass die Stadtverwaltung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik einen Weg aufzeichnen soll, wie die Maker City mit Interimsoper und wie der ökologisch und sozial innovative Wohnungsbau als Stuttgarter IBA-Projekte pünktlich zur IBA 27 fertig werden können.
Unsere Sprecherin im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik, Lucia Schanbacher, hierzu: "Die IBA 27 ist eine Jahrhundertchance, aber die müssen wir auch ergreifen! Wenn wir wollen, dass hier neue Maßstäbe für die Stadt der Zukunft gesetzt werden, brauchen wir einen Ausnahmezustand auf Zeit – auch in der Verwaltung. Das bedeutet aber auch, notwendige Strukturen zu schaffen, die solche Projekte ermöglichen statt sie zu behindern."
Es dürfe nicht sein, dass eines der zentralen Projekte der IBA, die Maker City, nach aktuellen Zeitplänen erst 2028 fertig werde. „Wir müssen bereits 2027 zur Internationalen Bauausstellung selbst den Menschen etwas präsentieren können", fordert Schanbacher. "Es geht darum jetzt nochmal das Ruder rumzureißen, damit 2027 auch was steht. Und wir bei den Festivals 2023 und 2025 auch zeigen können wie die Stadt von morgen aussehen kann", so die Sozialdemokratin.

 

 

Homepage Die SPD im Stuttgarter Rathaus

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

OV-Zeitung

Veranstaltung